Umweltbildung und Naturschutz für Groß und Klein

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Nachhaltig in der Schule

Du möchtest auch in der Schule etwas für unsere Umwelt tun? Dann haben wir ein paar Tipps für Dich:

● Achte bei Deinen Materialien auf Umweltfreundlichkeit:
● Nutze Hefte, die aus recyceltem Papier
bestehen (diese erkennst Du v.a. am Siegel
„Blauer Engel“) und Umschläge aus Papier
oder Karton.
● Füller gibt es entweder vollständig
nachfüllbar oder mit einem Konverter. Blaue
oder schwarze Tinte ist giftfrei.
● Nutze unlackierte Holzstifte für farbliche Gestaltung. Ein Stiftehalter ermöglicht es Dir, sie ganz aufzubrauchen.
● Nutze einen Radiergummi aus Kautschuk und einen Anspitzer aus Holz oder Metall (Klinge schraubbar).
● Nutze Klebestifte, möglichst in umweltfreundlicher Hülle.
● Weiche, trockene Textmarker aus Holz verschmieren nicht und leuchten auch super. Oder nutze die nachfüllbare Variante mit dem
Blauen Engel.
● Bei Deinem Wassermalkasten sollten die Farben einzeln auswechselbar sein.
Ranzen und Mäppchen können auch gebraucht oder aus recycelten bzw. nachwachsenden Materialien gekauft werden.
Nutze eine Brotbox und eine Trinkflasche – z.B. aus Edelstahl, Bambus oder recyceltem Kunststoff (oder aus recycelbarem Polypropylen [PP]). Taschenrechner mit Solarzellen gibt es auch mit dem Blauen Engel.

Nachhaltiger Umgang mit Spielsachen

Du möchtest auch im Kinderzimmer etwas für unsere Umwelt tun? Dann haben wir ein paar Tipps für Dich:

Orientere Dich zum Beispiel an der Konsumpyramide des Haus der kleinen Forscher:

Spielzeug-Konsumpyramide, Quelle: Haus der kleinen Forscher


Mit Konsum bezeichnen wir alles, was wir
Menschen an alltäglichen Dingen verbrauchen. Die Pyramide erinnert daran, welche Alternativen es zum Neukauf einer Sache gibt.


Hier sind ein paar Fragen zur Spielzeug-Konsumpyramide, die Dir helfen können zu entscheiden, wie Du mit Deinen Spielsachen umgehen möchtest:


• Nutze, was Du hast: Wann, wie und wozu nutzt Du das Spielzeug? Wie und wo kannst Du die Sachen noch verwenden? Kannst Du sie umfunktionieren? Womit spielst Du zu Hause und womit woanders? Womit kannst Du sonst noch spielen?


• Achte, was Du hast: Wie sorgsam gehst Du mit Deinen Spielsachen um? Wie werden sie gepflegt und wer ist dafür verantwortlich? Nutzt Du Selbstgebasteltes sorgsam? Was machst Du gerne und was brauchst Du, um toll
spielen zu können? Welche Gegenstände, mit denen Du spielst, sind Dir wichtig?


• Repariere: welche kaputten Spielsachen kannst Du selbst reparieren? Was brauchst Du dafür? Aus welchem Material besteht das Spielzeug? Was muss Du bei der Reparatur speziell dieses Materials beachten? Wer kann helfen? Wer kann etwas reparieren? Wer ist Expertin bzw. Experte beim Nähen, Schreinern, Reparieren von Fahrrädern etc.?


• Leihe aus: Kannst Du Dir auch Spielsachen leihen? Z.B. bei Freunden, oder in der Bibliothek?


• Tausche: Vielleicht kannst Du mit Freunden tauschen? Oder Du fragst Deine Eltern, ob sie mit Dir gemeinsam auf einer Tauschbörse aktiv werden können.


• Mache selbst: Was kannst Du selbst herstellen? Wer kann noch damit spielen? Wie lange hält es? Was passiert, nachdem es kaputt ist oder wenn wir es nicht mehr mögen? Können wir es recyceln?

• Kaufe gebraucht: Wo gibt es Läden, Onlineportale oder Anbieter, bei Du (mit Hilfe Deiner Eltern) gebrauchte Sachen kaufen kannst? Was ist Dir bei Deinen Spielsachen wichtig? Welche Rolle spielt die Qualität?

• Kaufe neu: Wie, wo, wozu und wie lange möchtest Du den Gegenstand nutzen möchten. Ist es möglich, herauszufinden, woher die Materialien und das Produkt kommen? Wo und wie wurde es produziert? Arbeiten die
Hersteller z.B. nach dem Cradle-to-Cradle-Ansatz (eine Kreislaufwirtschaft ohne Abfall) oder hat das Gewünschte ein Siegel wie den Blauen Engel, Fairtrade oder Bio?


Verzichte doch mal eine Weile (z.B. einen Tag oder eine Woche) auf Spielzeug: Was
vermisst Du, was nicht?

Nachhaltigkeitstipp: Ökologischer Fußabdruck – was ist das und wofür brauche ich das?

Der ökologische Fußabdruck bezeichnet die biologisch produktive Fläche auf der Erde, die notwendig ist, um den Lebensstil und Lebensstandard eines Menschen (unter den heutigen Produktionsbedingungen) dauerhaft zu ermöglichen. Das schließt Flächen ein, die zur Produktion von Kleidung und Nahrung oder zur Bereitstellung von Energie benötigt werden, aber z. B. auch zur Entsorgung von Müll oder zum Binden des durch menschliche Aktivitäten freigesetzten Kohlenstoffdioxids. Der Fußabdruck kann dann mit der Biokapazität der Welt oder der Region verglichen werden, also der verfügbaren biologisch produktiven Fläche. Damit ist der ökologische Fußabdruck ein Indikator für Nachhaltigkeit.


Die Fruchtbarkeit von Böden auf der Erde ist nicht gleich verteilt. Berge und Wüsten sind naturgemäß weniger fruchtbar als Wiesen oder bewirtschaftete Äcker. Daher würde der normale Hektar eine falsche Wahrnehmung vermitteln. Um den ökologischen Fußabdruck von unterschiedlichen Ländern oder diversen anderen Gebieten miteinander vergleichen zu können, werden die Werte in „Globalen Hektar“ pro Person und Jahr angegeben. Die Einheit trägt meistens die Abkürzung „gha“. Der Globale Hektar entspricht einem Hektar mit weltweit durchschnittlicher biologischer Produktivität.
Bis 2030 will Deutschland den Ausstoß von Treibhausgasen um mindestens 65 Prozent im Vergleich zu 1990 verringern. Mit dem Klimaschutzprogramm 2030 und dem Klimaschutzgesetz möchte die Bundesregierung sicherstellen, dass wir die Klimaschutzziele erreichen. Aber beim Klimaschutz gilt: Jeder Beitrag zählt. Wir alle können dazu beitragen, die Erderwärmung aufzuhalten. Jeder und jede Einzelne kann nicht nur kiloweise, sondern sogar tonnenweise klimaschädliches CO2 vermeiden – bei sich selbst und bei anderen. Der CO2-Rechner der Bundesregierung hilft Ihnen dabei, den Überblick zu behalten: Wie groß ist Ihr CO2-Fußabdruck? Welchen Beitrag können Sie ganz persönlich für den Klimaschutz leisten?
Den Schnell-Test der Bundesregierung finden Sie unter https://bundesregierung.co2-rechner.de/de_DE/. Das Ergebnis zeigt Ihnen, wo Sie im Vergleich mit dem deutschen Durchschnitt stehen.


Unsere Nachhaltigkeitstipps können Sie dabei unterstützen, Ihren Fußabdruck (weiter) zu verringern.

Weitere Informationen:

Ökologischer Fußabdruck – Wikipedia
Der ökologische Fußabdruck und seine Rolle im Alltag (umweltmission.de)
Der ökologische Fußabdruck (fussabdruck.de) und Handabdruck – der Hebel für den Wandel (handabdruck.de)
• Ausführlicher Rechner mit detaillierter Auswertung: CO2-Fußabdruck-Rechner – ClimateHero

Nachhaltigkeitstipp – Erste Schritte: muss ich jetzt alles Alte wegwerfen?

Nachhaltigkeit ist ein großer Begriff, der viele Aspekte umfasst und oft wirkt eine Umstellung sowieso nicht machbar.

Nachhaltigkeit fängt jedoch ganz einfach an: mit dem Wunsch, unseren Planeten als einen lebenswerten Ort für alle Menschen zu erhalten. Bewusstes Handeln reicht schon aus, um einen großen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit zu machen. Und dann kann man in kleinen Schritten weitermachen, ohne sein Leben radikal umzustellen.


Ein maßgeblicher Schritt ist sicherlich das bewusste Einkaufen. Hier hilft die sogenannte Konsumpyramide. Sie hat immer die gleiche Basis: Vorhandenes (zu Ende) nutzen. Dann folgen die Möglichkeiten (je nach Ansatz in leicht unterschiedlicher Reihenfolge): noch nutzbares reparieren (lassen), Benötigtes selbst machen, leihen, tauschen und gebraucht kaufen. Gleich ist bei allen Konsumpyramiden auch die Spitze: erst wenn alles Vorherige nicht möglich ist, neu kaufen.
Beim Kauf können Sie auf Regionalität, Saisonalität, Umweltfreundlichkeit, faire Produktionsbedingungen und Tierwohl achten. Auch Bio- bzw. Öko-Qualität ist natürlich ein gutes Kriterium, denn die meisten Siegel decken wichtige Aspekte mit ab. Trotzdem ist so ein Siegel teuer, und ein Produkt ohne Siegel kann trotzdem nachhaltig sein.
Es ist also nicht notwendig, alten Besitz zu entsorgen, und sich unbedingt mit teuren Bio-Produkten einzudecken. Im Gegenteil –Vorhandenes zu nutzen ist ein wichtiger Schritt zu weniger Ressourcenverbrauch.

Weitere Infos:

Weniger kaufen: Die Pyramide des nachhaltigen Konsums (smarticular.net)

Broschuere_BNE_Konsum-umdenken.pdf (haus-der-kleinen-forscher.de) und

A3-Poster_Konsumpyramide.pdf (haus-der-kleinen-forscher.de)


Nachhaltiger Konsum ist ganz einfach (umweltnetz-schweiz.ch)


Nachhaltig einkaufen: 6 Shopping-Tipps für Klima und Umwelt – utopia.de


Weniger konsumieren mit der Konsumpyramide | green&fair (green-and-fair.de)

Nachhaltigkeitstipp Abenteuer Faltertage

Der Kaisermantel ist der Schmetterling des Jahres 2022 – nicht, weil die Art unmittelbar gefährdet ist, sondern weil sein Lebensraum, unsere Mischwälder, immer kleiner wird.

Quelle “Tim Laußmann / BUND”.

Für den auffälligen Falter ist naturnaher lichter Mischwald der ideale Lebensraum.
Das Wissen darüber, dass auch die Bestände des Kaisermantels langsam zurückgehen, sind den jährlichen Schmetterlingszählungen des BUNDs zu verdanken. Dabei können auch Sie helfen: Gezählt werden kann jedes Jahr vom 1. April bis 31. Oktober, egal ob einmalig oder mehrfach.


An Pfingsten sowie am letzten Augustwochenende finden in bewährter Weise die Faltertage – Schmetterlingsaktionswochenenden – statt. Dazu müssen Sie kein Schmetterlingsexperte sein: Gezählt werden 10 leicht erkennbare Arten. Die Abbildungen auf dem Fragebogen des BUNDs helfen beim Erkennen der Falter. Die Zählbögen und weitere Infos erhalten Sie über eine E-Mail an schmetterling@bund.net.

Weitere Informationen:


Schmetterlinge beobachten – Natur entdecken – BUND e.V.


Schmetterlinge schützen (bund.net) und naturgucker.de


Der Kaisermantel ist der Schmetterling des Jahres 2022 – gesunde Mischwälder braucht das Land – BUND e.V.

BUND: Faltertage für Kinder

Nachhaltigkeitstipp: Umweltfreundlich Grillen

Viele haben bereits angegrillt – und manche haben den Winter über gar nicht aufgehört. Grillen macht Spaß, ist gesellig und lecker.
Nachhaltig genießen heißt: mit Bedacht einkaufen, mit Liebe zubereiten, abwechslungsreich und lecker essen. Nachhaltig produzierte und verarbeitete Produkte schmecken nicht nur besser, sie enthalten auch mehr wertvolle Nährstoffe und weniger Schadstoff-Rückstände.


Ein paar weitere Möglichkeiten, um auch beim Grillen auf Nachhaltigkeit zu achten:


• Gas- oder Elektorgrill verwenden oder heimische Holzkohle, möglichst aus heimischen Buchen, bevorzugen und auf Holz-Siegel wie FSC, PEFC oder Naturland achten
• natürliche Grill-Anzünder aus Holz, z.B. auch mit Wachs, nutzen und einen Anzündkamin
• keine Wegwerf-Grills oder -geschirr verwenden
• mit wiederverwendbare Grillschalen grillen
• Fleisch mit gegrilltem Gemüse ergänzen
• beim Grillen im Freien unbedingt darauf achten, dass der Grill vollständig ausgekühlt ist und keinen Müll zurücklassen
• Grill mit umweltfreundlichen Mitteln reinigen

Weitere Informationen:


Umweltfreundlich grillen – BUND e.V.


Klimafreundlich essen: So genießen Sie nachhaltig | Stiftung Warentest


Nachhaltig grillen – so geht’s: 10 Tipps von Bier bis Vegetarisch | Utopia.de


Grillrost reinigen: Diese Hausmittel wirken – Utopia.de


Nachhaltig grillen: So funktioniert’s wirklich! | eatbetter.de


Nachhaltig grillen: So schonen Sie Klima, Umwelt und Tierwohl beim Grillen – ÖKO-TEST (oekotest.de)


Nachhaltig grillen – so klappt’s (grillkameraden.de)

Grillen, aber nachhaltig: 10 Tipps, wie du umweltfreundlich brutzeln kannst (watson.de)

Nachhaltigkeitstipp: Beim Zähneputzen den Plastikverbrauch reduzieren

Zahnmediziner*innen empfehlen, nach jedem Essen die Zähne zu putzen und etwa alle zwei bis drei Monate die Zahnbürste zu wechseln. Dabei landet viel Mikroplastik in unseren Abwässern und schließlich im Meer – sowohl über die Zahnpasta als Abrieb der Zahnbürste. Auch die Entsorgung der Zahnpflege-Utensilien kosten Energie und tragen zur Umweltverschmutzung bei. Wer diese Belastung reduzieren möchte, hat mehrere Möglichkeiten:

  • Zahnbürsten aus Naturmaterialien (z.B. Holz oder Bambus)
  • Zahnputztabletten oder Bio-Zahnpasta
  • Bio-Zahnseide oder Interdentalbürsten aus Bambus
  • Zungenschaber aus Edelstahl

Diese nachhaltigen Alternativen sind in eigentlich in allen Drogerien und Bio-Supermärkten sowie vielen weiteren Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf erhältlich.

Mehr Informationen unter:
Zahnbürste wechseln: Wann du es unbedingt tun solltest – Utopia.de
Plastikfrei Zähneputzen – BUND e.V.
SDG 14: Leben unter Wasser | BMZ
ocean (europa.eu)
Mikroplastik – Wikipedia
Meeresschutz geht uns alle an! | Umweltbundesamt

Nachhaltigkeitstipp: Natur erleben – Am Tag der Familie in den Wald

Eine gesunde Natur mit gesunden Pflanzen erhält unseren Planeten – daran möchte der Internationale Tag der Pflanzengesundheit am 12. Mai erinnern, ins Leben gerufen von den United Nations.

Verbinden Sie diesen doch einfach mit dem Internationalen Tag der Familie am 15.Mai und gehen Sie zusammen – ob mit groß oder klein, jung oder alt – am Sonntag die Natur genießen.
Eine kleine Hilfestellung bei der Erkundung des Walds – vor allem mit Kindern – gibt die kleine Waldfibel des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, zu der auch eine Waldfibel-App erschienen ist (jeweils erhältlich unter

https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/Waldfibel.html).


Vielleicht achten Sie dabei besonders auf den Baum des Jahres 2022, die Rotbuche, „der Mutter des deutschen Waldes“, aber von unseren Waldkindern auch gerne mal als der „Elefant des Waldes“ bezeichnet. Nicht nur, weil Buchen sehr alt werden können, sondern auch, weil sie als Schösslinge zwei Ohren und einen Rüssel zu haben scheinen.


Und sicherlich lässt sich der Waldspaziergang auch mit einem Besuch bei einem der ersten Vereins-Feste in diesem Jahr verbinden, oder dem Tag des Wanderns am 14. Mai – wir wünschen allen viel Spaß dabei!

Weiterführende Informationen:


International Day of Plant Health, 12 May (fao.org) und International Day of Families | United Nations
BMEL – Wald und BMEL – Publikationen – Entdecke den Wald – Die kleine Waldfibel
Die Rotbuche – Mutter des Waldes (waldwissen.net)
https://baum-des-jahres.de/
Tolle Seite mit 3D-Animationen zum Wald: Exploring our forests (fao.org)

Nachhaltigkeitstipp: Tag der Erde – Kleidung nachhaltig behandeln

Am 22. April war der Tag der Erde, welcher in diesem Jahr das Motto „Deine Kleider machen Leute – Nachhaltig, Bio & Fair steht Dir und der Erde besser“ trägt. Neben dem nachhaltigen Kauf von Kleidung geht es dabei auch um tägliche Kleidungsgewohnheiten sowie dem Waschen, Reinigen, Wiederverwenden und schließlich Entsorgen. All dies hat Auswirkungen auf das Klima und die Umwelt.


Was können Sie tun?

  • Tägliche Kleidungsgewohnheiten: Kleidungsstücke, die nicht verschmutzt sind, können (ggf. nach Lüften über Nacht) noch einmal getragen werden, kleinere Flecken von Hand entfernen. Das reduziert die Anzahl der notwendigen Wäschen, was wiederum auch zu einer längeren Haltbarkeit der Kleidung führen kann.
  • Gut erhaltene Kleidung: nicht wegwerfen, sondern verkaufen, verschenken, spenden – oder zu Ende tragen. Mit Upcycling lässt sich die Tragedauer von Lieblingsteilen und nicht mehr dem Geschmack entsprechendem verlängern.
  • Beschädigte Kleidung: von einem Schneider oder Schuster reparieren lassen; ggf. hilft auch hier ein Upcycling (Aufbessern/Verändern der Kleidung)
  • Waschen und Reinigen: abbaubares Waschmittelpulver verwenden (meist reicht auch weniger als gewohnt). Wäschesäcke schützen die Kleidung und helfen, die Umwelt vor Mikroplastik zu schützen. Bei Wäsche, welche gereinigt werden muss, auf eine Bio- oder umweltfreundliche Reinigung achten.
  • Entsorgen: nicht mehr benötigte oder passende, gut erhaltene Kleidung verkaufen, verschenken, spenden oder an karitative Einrichtungen geben. Altkleidungscontainer sind häufig von profitorientierten Organisationen, welche diese zum eigenen Nutzen weiterverkaufen. Unreparierbar kaputte oder zerschlissene Kleidung im Hausmüll entsorgen.

Weitere Informationen:


Bekleidung | Umweltbundesamt
Infografik zu nachhaltiger Mode – NABU
Was passiert mit unserer Kleidung, wenn sie ausgedient hat? – Nachhaltig4future
Kaputte Kleidung und alte Stoffreste entsorgen: so geht’s – Utopia.de

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