Entdecke die Natur e.V.

Umweltbildung und Naturschutz für Groß und Klein

Seite 3 von 6

Strom sparen in der Küche – Teil 4

Geschirr spülen

Allgemein gilt, dass moderne Geschirrspülmaschinen weniger Energie und Wasser verbrauchen als Spülen per Hand.

• Die Maschine sollte beim Spülvorgang so voll wie möglich beladen sein.


• Bei geringer Geschirr-Beschmutzung können Sparprogramme (spülen bei niedriger Temperatur und kürzerer Zeit) bis zu einem Viertel der Energie sparen.


• Das Geschirr nicht vorher mit Wasser abspülen, sondern lediglich grobe Reste entfernen.


• Wer kann, schließt die Spülmaschine an den Warmwasseranschluss an, dann verbraucht die Maschine weniger Strom zum Hochheizen.


• Stromkosten kann man sparen, indem man den oft günstigeren Nachtstrom nutzt.


• Eine weitere Möglichkeit ist es, die Wasserhärte richtig einzustellen und die Spülmaschine regelmäßig zu entkalken sowie zu reinigen (auch den Restesieb) , um Fettablagerungen zu verhindern. Beides reduziert die Effektivität der Spülleistung.
Zusätzlich kann die Umwelt geschont werden, indem Reinigungsmittel mäßig verwendet werden.

Weitere Infos:

⚡️Strom sparen mit der Spülmaschine (energiespartipps.de)
Spülmaschine: Mit diesen 7 Tipps sparst du Strom – Utopia.de
So sparst du Strom beim Kochen (polarstern-energie.de)
Geschirrspüler: Energie sparen beim Spülen | FOCUS.de
Energie sparen bei Spülmaschinen – die 9 besten Tipps | EcoTopTen

Innehalten – Natur genießen 


Der Aufenthalt im Grünen wirkt sich positiv auf Psyche und Körper aus: Stresshormone werden reduziert, der Herzschlag beruhigt sich. Die Stimmungslage verbessert sich und unser Geist öffnet sich und wird (wieder) leistungsfähiger.
Schon ein kurzer Spaziergang im Park oder entlang eines kleinen Grüngürtels haben positive Effekte.

Lassen Sie es sich gutgehen und nehmen Sie mit allen Sinnen wahr – gerade in der aktuellen Situation, die von vielen als nicht beeinflussbar erlebt wird, kann dies zu mehr Gelassenheit beitragen.

Strom sparen in der Küche – Teil 3

Kühlen und Gefrieren


In der Küche wird mit am meisten Strom im Haushalt verbraucht. Möchte man beim Kühlen und Gefrieren sparen, bieten sich folgende Möglichkeiten an:


• Kühlgeräte möglichst weit weg von Heizung, Herd oder Geschirrspülmaschine stellen und die Lüftungsschlitze freihalten. Am besten auch direkte Sonneneineinstrahlung vermeiden.


• Die Temperatur bei Kühlgeräten nicht zu niedrig einstellen: fünf statt drei Grad sparen rund 15% Energie. Im Gefrierfach sind minus 18 Grad ausreichend.


• Kühlschranktüren möglichst schnell wieder schließen und Türdichtungen regelmäßig kontrollieren.


• Lebensmittel abgekühlt in den Kühlschrank stellen und ggf. luftdicht verpackt. Der Reif, der sich ansonsten durch die zusätzliche Feuchtigkeit bildet, denn geben sie ihre Feuchtigkeit an verringert die Kühlleistung und erhöht den Stromverbrauch.


• Regelmäßig abtauen lassen – mit einer dicken Reifschicht frisst der Kühl- oder Eissschrank bis zu 20% mehr Strom.


• Zusätzliche Gefriergeräte besser im kühlen Keller aufstellen. Bei niedrigerer Raumtemperatur lässt sich auch Strom sparen, da der auszugleichende Temperaturunterschied nicht so groß ist.


• Auch richtiges Einräumen kann Strom sparen. Dabei sollten die Temperaturzonen des Kühlschranks richtig genutzt werden.

Weiterführende Links zu diesem Thema:

Energie sparen beim Kochen: Die 14 besten Tipps – Utopia.de und

Kühlschrank-Test: Diese sparsamen Kühl-Kombis brauchen wenig Strom (utopia.de)


Strom sparen beim Kochen | DasKochrezept.de
Die 10 größten Stromverbraucher im Haushalt (heizsparer.de)


Den Kühlschrank richtig reinigen und einräumen | NDR.de – Ratgeber – Verbraucher

Strom sparen in der Küche – Teil 2

Nachhaltigkeitstipp: Kochen und Herd


In der Küche wird mit am meisten Strom im Haushalt verbraucht. Möchte man dort sparen, bieten sich folgende Möglichkeiten an:


• Mit einem sparsamen Wasserkocher lässt sich im Vergleich zum Elektroherd die Hälfte des Stromverbrauchs sparen. Ein Gas- oder Induktionsherd verbraucht ähnlich viel Strom wie ein Wasserkocher. Letzterer sollte regelmäßig entkalkt werden, was ebenfalls rund 30 Prozent Energie spart.
• Mit Deckel zu kochen, verbraucht 50 Prozent weniger Energie.
• Mit einem Schnellkochtopf lassen sich im Vergleich zum Garen in Standard-Töpfen und Pfannen etwa 50 Prozent Energie sparen.
• Töpfe sollten dieselbe Größe haben wie die Herdplatte, denn alle Hitze, die am Topf vorbeigeht, verschwendet Energie. Ebenso sollten die Töpfe einen flachen Boden haben, sonst dauert der Kochvorgang deutlich länger.
• Meist reicht es, wenn Lebensmittel mit Wasser bedeckt sind, so kann neben Energie auch Wasser gespart werden. Dies gilt vor allem beim Nudelkochen.
• Zum Ankochen die höchste Stufe wählen, dann zurückschalten und bei unempflindlichen Gerichten die Platte noch vor Garende abschalten und die Nachwärme der Herdplatten nutzen.

Weitere Infos:

Energie sparen beim Kochen: Die 14 besten Tipps – Utopia.de
Strom sparen beim Kochen | DasKochrezept.de
Strom sparen beim Kochen und Backen (heizsparer.de)
Energiesparend kochen und backen: So geht’s | FOCUS.de

Strom sparen in der Küche – Teil 1

Backofen


Laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft BDEW fallen in einem durchschnittlichen 3-Personen-Haushalt rund über ein Viertel des Stromverbrauchs an (~11 % beim Kochen ~17 % beim Kühlen und Gefrieren). Betrachtet man den einzelnen Vorgang, klingen die folgenden Maßnahmen nach nicht viel Ersparnis – in der Summe kann man aber auch beim Kochen einiges an Strom sparen.


Bei der Nutzung des Backofens kann man z.B.

  • Restwärme nutzen: wenn der Backofen mehr als 40 Minuten in Betrieb ist, ist er so gut durchgewärmt, dass man bereits 10 Minuten vor der vorgesehenen Garzeit abschalten kann.
  • Auch auf das Vorheizen kann man z.B. bei Braten oder Aufläufen (nicht jedoch bei Kuchen oder Soufflés) meist verzichten. Das spart im Schnitt 20 % Strom.
  • Die Türen sollten während des Garens möglichst geschlossen bleiben und erst ganz zum Schluss getestet werden. Denn bei jedem Türöffnen gehen etwa 30 % Wärme verloren.
  • Gibt ein Rezept auch die Möglichkeit für Umluft an, spart diese Methode zwischen 20 und 40 % Strom. Hierbei kann man auch mehrere Bleche nutzen.
  • Wenn möglich, den Backofen ganz auslassen und statt dessen den Herd verwenden, dieser braucht kürzer zum Aufwärmen.

Strom sparen beim Kochen | DasKochrezept.de


So sparst du Strom beim Kochen (polarstern-energie.de)

Nachhaltig in der Schule

Du möchtest auch in der Schule etwas für unsere Umwelt tun? Dann haben wir ein paar Tipps für Dich:

● Achte bei Deinen Materialien auf Umweltfreundlichkeit:
● Nutze Hefte, die aus recyceltem Papier
bestehen (diese erkennst Du v.a. am Siegel
„Blauer Engel“) und Umschläge aus Papier
oder Karton.
● Füller gibt es entweder vollständig
nachfüllbar oder mit einem Konverter. Blaue
oder schwarze Tinte ist giftfrei.
● Nutze unlackierte Holzstifte für farbliche Gestaltung. Ein Stiftehalter ermöglicht es Dir, sie ganz aufzubrauchen.
● Nutze einen Radiergummi aus Kautschuk und einen Anspitzer aus Holz oder Metall (Klinge schraubbar).
● Nutze Klebestifte, möglichst in umweltfreundlicher Hülle.
● Weiche, trockene Textmarker aus Holz verschmieren nicht und leuchten auch super. Oder nutze die nachfüllbare Variante mit dem
Blauen Engel.
● Bei Deinem Wassermalkasten sollten die Farben einzeln auswechselbar sein.
Ranzen und Mäppchen können auch gebraucht oder aus recycelten bzw. nachwachsenden Materialien gekauft werden.
Nutze eine Brotbox und eine Trinkflasche – z.B. aus Edelstahl, Bambus oder recyceltem Kunststoff (oder aus recycelbarem Polypropylen [PP]). Taschenrechner mit Solarzellen gibt es auch mit dem Blauen Engel.

Nachhaltiger Umgang mit Spielsachen

Du möchtest auch im Kinderzimmer etwas für unsere Umwelt tun? Dann haben wir ein paar Tipps für Dich:

Orientere Dich zum Beispiel an der Konsumpyramide des Haus der kleinen Forscher:

Spielzeug-Konsumpyramide, Quelle: Haus der kleinen Forscher


Mit Konsum bezeichnen wir alles, was wir
Menschen an alltäglichen Dingen verbrauchen. Die Pyramide erinnert daran, welche Alternativen es zum Neukauf einer Sache gibt.


Hier sind ein paar Fragen zur Spielzeug-Konsumpyramide, die Dir helfen können zu entscheiden, wie Du mit Deinen Spielsachen umgehen möchtest:


• Nutze, was Du hast: Wann, wie und wozu nutzt Du das Spielzeug? Wie und wo kannst Du die Sachen noch verwenden? Kannst Du sie umfunktionieren? Womit spielst Du zu Hause und womit woanders? Womit kannst Du sonst noch spielen?


• Achte, was Du hast: Wie sorgsam gehst Du mit Deinen Spielsachen um? Wie werden sie gepflegt und wer ist dafür verantwortlich? Nutzt Du Selbstgebasteltes sorgsam? Was machst Du gerne und was brauchst Du, um toll
spielen zu können? Welche Gegenstände, mit denen Du spielst, sind Dir wichtig?


• Repariere: welche kaputten Spielsachen kannst Du selbst reparieren? Was brauchst Du dafür? Aus welchem Material besteht das Spielzeug? Was muss Du bei der Reparatur speziell dieses Materials beachten? Wer kann helfen? Wer kann etwas reparieren? Wer ist Expertin bzw. Experte beim Nähen, Schreinern, Reparieren von Fahrrädern etc.?


• Leihe aus: Kannst Du Dir auch Spielsachen leihen? Z.B. bei Freunden, oder in der Bibliothek?


• Tausche: Vielleicht kannst Du mit Freunden tauschen? Oder Du fragst Deine Eltern, ob sie mit Dir gemeinsam auf einer Tauschbörse aktiv werden können.


• Mache selbst: Was kannst Du selbst herstellen? Wer kann noch damit spielen? Wie lange hält es? Was passiert, nachdem es kaputt ist oder wenn wir es nicht mehr mögen? Können wir es recyceln?

• Kaufe gebraucht: Wo gibt es Läden, Onlineportale oder Anbieter, bei Du (mit Hilfe Deiner Eltern) gebrauchte Sachen kaufen kannst? Was ist Dir bei Deinen Spielsachen wichtig? Welche Rolle spielt die Qualität?

• Kaufe neu: Wie, wo, wozu und wie lange möchtest Du den Gegenstand nutzen möchten. Ist es möglich, herauszufinden, woher die Materialien und das Produkt kommen? Wo und wie wurde es produziert? Arbeiten die
Hersteller z.B. nach dem Cradle-to-Cradle-Ansatz (eine Kreislaufwirtschaft ohne Abfall) oder hat das Gewünschte ein Siegel wie den Blauen Engel, Fairtrade oder Bio?


Verzichte doch mal eine Weile (z.B. einen Tag oder eine Woche) auf Spielzeug: Was
vermisst Du, was nicht?

Nachhaltigkeitstipp: Ökologischer Fußabdruck – was ist das und wofür brauche ich das?

Der ökologische Fußabdruck bezeichnet die biologisch produktive Fläche auf der Erde, die notwendig ist, um den Lebensstil und Lebensstandard eines Menschen (unter den heutigen Produktionsbedingungen) dauerhaft zu ermöglichen. Das schließt Flächen ein, die zur Produktion von Kleidung und Nahrung oder zur Bereitstellung von Energie benötigt werden, aber z. B. auch zur Entsorgung von Müll oder zum Binden des durch menschliche Aktivitäten freigesetzten Kohlenstoffdioxids. Der Fußabdruck kann dann mit der Biokapazität der Welt oder der Region verglichen werden, also der verfügbaren biologisch produktiven Fläche. Damit ist der ökologische Fußabdruck ein Indikator für Nachhaltigkeit.


Die Fruchtbarkeit von Böden auf der Erde ist nicht gleich verteilt. Berge und Wüsten sind naturgemäß weniger fruchtbar als Wiesen oder bewirtschaftete Äcker. Daher würde der normale Hektar eine falsche Wahrnehmung vermitteln. Um den ökologischen Fußabdruck von unterschiedlichen Ländern oder diversen anderen Gebieten miteinander vergleichen zu können, werden die Werte in „Globalen Hektar“ pro Person und Jahr angegeben. Die Einheit trägt meistens die Abkürzung „gha“. Der Globale Hektar entspricht einem Hektar mit weltweit durchschnittlicher biologischer Produktivität.
Bis 2030 will Deutschland den Ausstoß von Treibhausgasen um mindestens 65 Prozent im Vergleich zu 1990 verringern. Mit dem Klimaschutzprogramm 2030 und dem Klimaschutzgesetz möchte die Bundesregierung sicherstellen, dass wir die Klimaschutzziele erreichen. Aber beim Klimaschutz gilt: Jeder Beitrag zählt. Wir alle können dazu beitragen, die Erderwärmung aufzuhalten. Jeder und jede Einzelne kann nicht nur kiloweise, sondern sogar tonnenweise klimaschädliches CO2 vermeiden – bei sich selbst und bei anderen. Der CO2-Rechner der Bundesregierung hilft Ihnen dabei, den Überblick zu behalten: Wie groß ist Ihr CO2-Fußabdruck? Welchen Beitrag können Sie ganz persönlich für den Klimaschutz leisten?
Den Schnell-Test der Bundesregierung finden Sie unter https://bundesregierung.co2-rechner.de/de_DE/. Das Ergebnis zeigt Ihnen, wo Sie im Vergleich mit dem deutschen Durchschnitt stehen.


Unsere Nachhaltigkeitstipps können Sie dabei unterstützen, Ihren Fußabdruck (weiter) zu verringern.

Weitere Informationen:

Ökologischer Fußabdruck – Wikipedia
Der ökologische Fußabdruck und seine Rolle im Alltag (umweltmission.de)
Der ökologische Fußabdruck (fussabdruck.de) und Handabdruck – der Hebel für den Wandel (handabdruck.de)
• Ausführlicher Rechner mit detaillierter Auswertung: CO2-Fußabdruck-Rechner – ClimateHero

Nachhaltigkeitstipp – Erste Schritte: muss ich jetzt alles Alte wegwerfen?

Nachhaltigkeit ist ein großer Begriff, der viele Aspekte umfasst und oft wirkt eine Umstellung sowieso nicht machbar.

Nachhaltigkeit fängt jedoch ganz einfach an: mit dem Wunsch, unseren Planeten als einen lebenswerten Ort für alle Menschen zu erhalten. Bewusstes Handeln reicht schon aus, um einen großen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit zu machen. Und dann kann man in kleinen Schritten weitermachen, ohne sein Leben radikal umzustellen.


Ein maßgeblicher Schritt ist sicherlich das bewusste Einkaufen. Hier hilft die sogenannte Konsumpyramide. Sie hat immer die gleiche Basis: Vorhandenes (zu Ende) nutzen. Dann folgen die Möglichkeiten (je nach Ansatz in leicht unterschiedlicher Reihenfolge): noch nutzbares reparieren (lassen), Benötigtes selbst machen, leihen, tauschen und gebraucht kaufen. Gleich ist bei allen Konsumpyramiden auch die Spitze: erst wenn alles Vorherige nicht möglich ist, neu kaufen.
Beim Kauf können Sie auf Regionalität, Saisonalität, Umweltfreundlichkeit, faire Produktionsbedingungen und Tierwohl achten. Auch Bio- bzw. Öko-Qualität ist natürlich ein gutes Kriterium, denn die meisten Siegel decken wichtige Aspekte mit ab. Trotzdem ist so ein Siegel teuer, und ein Produkt ohne Siegel kann trotzdem nachhaltig sein.
Es ist also nicht notwendig, alten Besitz zu entsorgen, und sich unbedingt mit teuren Bio-Produkten einzudecken. Im Gegenteil –Vorhandenes zu nutzen ist ein wichtiger Schritt zu weniger Ressourcenverbrauch.

Weitere Infos:

Weniger kaufen: Die Pyramide des nachhaltigen Konsums (smarticular.net)

Broschuere_BNE_Konsum-umdenken.pdf (haus-der-kleinen-forscher.de) und

A3-Poster_Konsumpyramide.pdf (haus-der-kleinen-forscher.de)


Nachhaltiger Konsum ist ganz einfach (umweltnetz-schweiz.ch)


Nachhaltig einkaufen: 6 Shopping-Tipps für Klima und Umwelt – utopia.de


Weniger konsumieren mit der Konsumpyramide | green&fair (green-and-fair.de)

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »